„What the Health“

Eine Filmrezension von Johanna Barbara Fleisch

Im Film „What the Health“ geht es um die Folgen, die eine auf tierischen Produkten basierte Ernährung mit sich bringt. Zum einen wird erklärt, wie ein regelmäßiger Konsum von tierischen Produkten Krankheiten wie Krebs, Asthma und Diabetes fördert, zum anderen, wie katastrophal die Massentierhaltung die Umwelt beeinflusst und oft gesundheitliche Schäden für die Menschen in der Umgebung mit sich zieht. Auch wird veranschaulicht, welche grauenvollen Dinge in der Massentierhaltung passieren und wie viele ungesunde Nährstoffe in das Futter hineingemischt werden. Von den Hygienezuständen ganz abgesehen.

Es werden auf der anderen Seite viele Geschichten von Menschen erzählt, die durch eine pflanzlich basierte Ernährung von ihren Krankheiten geheilt wurden und Sportler, die durch einen Umstieg auf vegane Kost ihre Leistung extrem verbessern konnten.

Meiner Meinung kann man den Film durchaus kritisch sehen. Wird man doch sehr in die Richtung Veganismus geschoben. Die Lebensgeschichten sind auch etwas fragwürdig, da Beweise fehlen, die untermauern, dass sie tatsächlich so passiert sind. Dennoch glaube ich, dass die gesundheitlichen Folgen einer auf tierischen Produkten basierten Ernährung sehr ernst zu nehmen sind. Wenn nur ein kleiner Teil der im Film geschilderten Fakten stimmen, bin ich mehr als entsetzt und davon überzeugt, eine vegetarische bzw. vegane Ernährung auszuprobieren.

Falls man Startschwierigkeiten mit einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung hat, kann ich den Film jedenfalls sehr empfehlen. Er ist über Netflix erhältlich.

  • Erscheinungsdatum: 7. März 2017 (New York City)
  • Regisseure: Kip Andersen, Keegan Kuhn
  • Produzent: Keegan Kuhn